Emotionsregulation im Alltag
Programm
Kursinhalte
- Modul 1: Emotionen erkennen
- Körperliche Signale, Gedankenmuster und Verhaltenstendenzen identifizieren
- Modul 2: Regulationsstrategien
- Antezedenzfokussierte vs. reaktionsfokussierte Ansätze
- Modul 3: Kognitive Umbewertung
- Situationen neu bewerten ohne Realität zu verzerren
- Modul 4: Akzeptanzbasierte Methoden
- Wann Kontrolle kontraproduktiv wird
Praktische Arbeit
- Wöchentliche Selbstbeobachtungsaufgaben mit strukturierten Protokollen
- Videobasierte Fallanalysen aus therapeutischen Settings
- Peer-Feedback in kleinen Arbeitsgruppen
- Entwicklung eines persönlichen Regulationsplans
Jeder kennt Situationen, in denen Emotionen überhandnehmen. Wut im Straßenverkehr, Angst vor Präsentationen, anhaltende Traurigkeit nach Rückschlägen. Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir damit umgehen.
Strategien, die funktionieren
Dieser Kurs basiert auf dem Prozessmodell der Emotionsregulation nach Gross. Wir arbeiten mit konkreten Techniken: Situationsselektion, kognitive Umbewertung, Aufmerksamkeitslenkung und Reaktionsmodulation.
Sie lernen, wann welche Strategie sinnvoll ist. Suppression funktioniert anders als Akzeptanz, und beide haben ihre Vor- und Nachteile. Wir schauen uns Forschungsergebnisse an, die zeigen, warum manche Regulationsstrategien langfristig erschöpfen, während andere resilient machen.
Der Kurs enthält praktische Übungen zur Selbstbeobachtung. Sie führen ein Emotions-Tagebuch, analysieren Ihre typischen Muster und probieren neue Strategien in realen Situationen aus.
Keine abstrakten Konzepte, sondern anwendbares Wissen für berufliche und private Herausforderungen.